Sektverkostung und Schokolade essen

Wenn man sich im Dorf etwas engagieren möchte, dann ist es oft nicht weit zum Beitritt in die Feuerwehr oder in den Dorfverein. Ich bin im letzterem gelandet und man macht so gemeinschaftlich einiges, was das Dorfleben lebenswerter machen soll. So fallen Arbeitseinsätze an, man organisiert das Erntefest und andere kleinere Zusammenkünfte und hat eigentlich ganz gut zu tun. Und da nur mit Arbeit in der Freizeit keiner so richtig froh wird, machen wir auch einmal im Jahr etwas nur für die Mitglieder des Dorfvereins. Also etwas ohne Arbeit, zum Ausspannen.
Dieses Jahr stand eine Bustour nach Halle zum Hallorenwerk und eine Besichtigung der alten Rotkäppchen-Sektkellerei auf dem Programm. Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher nach Naumburg gemacht, wo wir mitten in ein Hussiten und Kirschfest geplatzt sind. War wirklich nicht schlecht, was die Stadt da auf die Beine gestellt hat.
Die Schokoladenfabrik hatte liebevoll ein Museum eingerichtet, durch welches wir geführt und sehr nett informiert wurden. Das kann man als Ausflugsziel ruhig mal mitnehmen. Es gab genug zu sehen und die Halloren-Kugeln wurden auch verkostet. Ich hab auch eine gegessen und musste feststellen, dass mir die immer noch nicht schmecken. Die Dinger hatte ich schon in der DDR nicht gemocht. Aber andere essen die ganz gern…
Hier ein paar Bilder von der Hinfahrt mit selbstgemachtem Eierlikör und der Schokoladenfabrik:

 


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Gewitter, Blitze und der Schaden danach

Gestern hat es hier kräftig gewittert.

Ein Einschlag war recht nah und so passierte das, wovon ich hier seit Jahren verschont wurde: diverse Elektronikgeräte haben die Überspannung nicht überlebt. Mit dabei die Fritz!Box, der 19-Zoll Einbauswitch und andere. So wie es aussah, hat es hier etwas mehr Strom im Netzwerk gegeben, was den Ausfall dann verursachte. Momentan läuft Notbetrieb, deshalb hat die Storchenkamera auch nur ein Standbild. Hab an der alten Fritz!Box nur einen LAN-Port und keinen Ersatz-Switch vorrätig…

Die Versicherung scheint kooperativ und hat während des Telefonats nebenbei abgefragt, ob da wirklich Blitze in der Nähe registriert wurden. Das hat mich auch interessiert und ich habe eine Datenbank gefunden, wo man das als Privatmann selbst online abfragen kann. Die Datenbank heißt BLIBIS und liefert schöne Informationen rund um die Blitze.


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Auf dem Wasser in der Nähe von Berlin

Wer mal wieder etwas abschalten will und ein wenig naturverbunden ist, dem sollte mal Brandenburg von der Wasserseite her kennen lernen.
Mit Kind und Kegel und Freunden haben wir das verlängerte „Herrentagswochenende“ genutzt und sind nach Alt-Ruppin aufgebrochen. Das ist ein kleiner Ort nördlich von Berlin. Dort kann man sich bei rhinpaddel.de Boote ausleihen und einfach mal die nähere Umgebung vom Wasser aus betrachten. Das entspannt ungemein und ist auch etwas für die Kinder.
Man kann das als Tagestour planen, aber auch mal für ein, zwei Nächte dort die Zelte aufschlagen und so praktisch mitten im Ort Zelten. Die Betreiber geben sich viel Mühe, haben immer ein offenes Ohr für Wünsche und runden so mit ihrer Gastfreundlichkeit das Ganze ab.

In den Kajaks sitzt man sehr bequem(kenne andere, die wirklich Rückenprobleme machten) und sie fahren sich wirklich gut. Man bekommt einen wasserdichten Sack mit, in den man alles das verstauen kann, was nicht nass werden soll. Denn umkippen kann man schon mal, wenn man sich ungeschickt anstellt.

Mit einigen ungeübten Leuten und nen Sack voll Kindern haben wir dann gleich einen ganzen Tag auf dem Wasser verbracht. Vielleicht hatten wir uns bei der Strecke zuviel zugemutet, denn die Lust schwand zusehend auf den Gesichtern der Beteiligten. 🙂
Zum Glück fanden wir zwischen den ganzen Privatgrundstücken am Ufer noch eine Stelle, wo man Pause machen und baden konnte. Denn irgendwann ließ die Kraft doch nach. Der Rückenwind half dann doch ganz gut, so dass insgesamt alle zufrieden mit der Tour waren. Am nächsten Tag blieben die Frauen an Land und die Männer paddelten mit den Kindern noch zwei Stündchen durch die Kanäle.
War schön und kann ich jedem nur empfehlen. Und wenn so schönes Wetter ist, wie am letzten Wochenende, dann sollte man vorher mal anrufen und reservieren.

 

 


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Hand auf’s Herz – bald gehts los

Mittlerweile sollte es sich bereits herumgesprochen haben, dass hier in Strausberg die neue tägliche Soap „Hand auf’s Herz“ von SAT1 gedreht wird. Am 04.10.2010, 18:00 Uhr soll es dann losgehen. Wollen wir hoffen, dass die Serie gut angenommen wird und sich Strausberg auch als Drehort etabliert. Schaden kann es ja nicht.

Dafür gibts auch schon eine Webseite, wo man sich auch einen kurzen Trailer anschauen kann.

Für alle Neugierigen hier mal eine Kartenansicht, wo sich der Drehort genau befindet.


Drehort Hand auf’s Herz SAT1 auf einer größeren Karte anzeigen


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Höhenangst

Ich merke, dass man mit zunehmenden Alter doch schon Probleme mit großen Höhen bekommt. Letztes Wochenende reichte mir ein kurzer Blick aus dem 13. Stock eines Hochhauses, um schnell zu merken, dass diese Höhe nichts für mich ist.
Aber dass mir jetzt schon beim Ansehen eines Videos schlecht wird, hätte ich auch nicht gedacht. Seht selbst:

Interessant ist auch, wie der Kletterer da gesichert ist. Also eigentlich gar nicht. (Gefunden bei Nerdcore)


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Freizeitpark Belantis

Da hat sich meine Frau doch gefreut, dass sie Karten für den Freizeitpark Belantis in Leipzig gewonnen hat…

Wir waren nicht die Einzigen. Mit uns kamen wohl heute hunderte Berliner und Brandenburger da an, die alle bei RS2 Karten ergattern konnten. Dementsprechend voll war es.

Ich bin ja nicht so der Typ, der sich für Achterbahnen und Co begeistern kann, aber bei kostenlosem Eintritt gucke ich mir das doch auch mal an. Die Betonung liegt auf Gucken, nicht mitfahren. So eine Achterbahn kann man auch prima vom Boden aus betrachten, da muss ich nicht einsteigen. Wobei die, die da mitfahren wollten, in der regel gut eine Stunde anstehen mussten.

Ansonsten ist der Park ganz nett angelegt. Sie haben versucht, für die ganze Familie etwas zu bieten. So bin ich dann eine ganze Weile noch Segway gefahren, was für mich Premiere war und einen Heidenspaß gemacht hat.

Das Imbissangebot ist so lala. 5 Euro für den Döner, der gar nicht nach Döner geschmeckt hat, fand ich zu hoch. Falls ich noch mal da hinfahre, werden wir uns sicher etwas zu Essen mitnehmen.

Aber dafür war das Personal recht nett. Als mitten im Park die Kleine durchhing und nicht mehr laufen wollte, wurde uns ein Mietbuggy vom Eingang gebracht. Denn da konnte man die Dinger mieten. Das ist Service und das hat mir gefallen.

Und wenn auf der Autobahn nicht alle in der Mitte fahren würden, wäre man auch ruck zuck wieder zu Hause gewesen. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Hier noch ein paar Bilder:


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Komparse bei „Hand auf’s Herz“

Als ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen hatte, zu dem Casting zu gehen, habe ich überhaupt nicht damit gerechnet, dass die da mich als Komparsen brauchen würden. Ist ja doch eine mehr auf jugendlich getrimmte Soap, die hier in Strausberg im Auftrag von SAT1 gedreht wird.

Aber vor ein paar Tagen kam ein Anruf, ob ich Zeit hätte. Die Zeit habe ich mir genommen, denn ich war einfach mal neugierig, wie das so zugeht beim Filmdreh.
Heute war ich am Set(wie der Profi so sagt) und so spannend war das gar nicht. Eher interessant.

Die Spannung wurde einem schon dadurch genommen, dass man recht lange herumsitzen und warten musste. Bis irgendwann einer kam und sich Komparsen herauspickte und diese dann recht schnell zum Dreh kommen sollten.
Ich übte mich also in Geduld, bis mich eine junge Frau ansprach, der mein schickes Hemd nicht gefiel. Die war für so was zuständig und besorgte mir ein „besseres“ in schwarz-grau. :-/
Und dann warteten wir wieder.
Ich hatte ja Glück und wurde erst zum Mittag hinbestellt. Die jüngeren Komparsen(fast alles Studenten), waren schon seit 8 Uhr morgens am Set und durften immer wieder die Treppen hoch und runter gehen. 😉 Was man so halt an Szenen in einer Schule braucht.

Die Schauspieler, die in der Serie mitmachen, sagten mir von den Namen her fast gar nichts. Der Einzige, den ich kannte, war Oliver Petszokat, der sich auch erst einmal mit Warten beschäftigen musste. Als der auftauchte, schielten einige Mädels am Tisch verstohlen rüber und meinten, dass er ganz schön dick geworden sei. 🙂 Ansonsten macht er einen lockeren Eindruck. (mehr …)


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Daily Soap in Strausberg

Neben Potsdam/Babelsberg scheint sich ja so langsam unsere Stadt ins Filmgeschäft zu drängen. Letztens erst die Dreharbeiten zu „The Ghost“ mit dem Regisseur Roman Polanski und jetzt mausert sich der Flugplatz als Drehort für eine tägliche Seifenoper von SAT1.
Mario hat die entsprechende Pressemitteilung gefunden:

Im August beginnen in Strausberg die Dreharbeiten zu «Hand aufs Herz». Worum es in der neuen Daily geht, verriet der Kanal nun in einer Pressemitteilung.

Als Sat.1 vor genau einer Woche bekannt gab, im Herbst als Nachfolger von «Eine wie keine» eine weitere Daily Soap starten zu wollen, gab man bis auf den Titel «Hand aufs Herz» und die grobe Ausrichtung keine genaueren Details preis. Nun wartete der Privatsender auch mit ersten Informationen über den genaueren Inhalt der Soap auf. Umgesetzt wird die Daily unter anderem von Producers at work-Chef Christian Popp und Sat.1-Fiction-Chef Joachim Kosack. Die Dreharbeiten in Strausberg bei Berlin beginnen Mitte August, im Oktober wird die Soap dann erstmals im deutschen Fernsehen laufen. Die Serie handelt von Bea (Vanessa Jung), einer neuen Musik- und Mathelehrerin an der Kölner Pestalozzi-Gesamtschule. Nach ihrem Studium kehrt sie an ihre alte Schule zurück…

Ich hatte davon in einer Mail erfahren, dass für diese Serie auch noch Komparsen gesucht werden. Und da kenne ich ja nichts. 🙂

Also bin ich heute los und habe mal hübsch in die Kamera gelächelt und den obligatorischen Fragebogen ausgefüllt. Mit ein bißchen Glück werde ich vielleicht irgendwann mal für Sekunden in einer Folge zu sehen sein. Wenn sie denn einen dicken 40-jährigen da brauchen…

So, wie es sich anhörte, suchen die Leute vom Film noch händeringend nach solchen Komparsen aus dem Raum Strausberg und Umgebung. Wer da Interesse hat, sollte einfach mal die Agentur anrufen und nachfragen.  Zwar ist noch ein Casting am 01.08.2010 zwischen 11.00 und 17.00 Uhr Am Flugplatz 13, aber wenn ihr das lest, ist sicherlich der Termin schon vorbei.

Und jetzt hoffen wir alle mal, dass das erst der Anfang von der Medienstadt Strausberg ist, denn wenn es so weitergeht, dann können wir aus den brach liegenden Gewerbepark ganz prima auch so einen Filmpark wie in Babelsberg machen. 🙂

Und unser Dörfchen Hohenstein zieht nach. Die erste Anfrage von einem Locationscout, der einen Werbeclip für die Schokostückchen mit der Kirsche drin drehen will, habe ich auch schon bekommen.


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Filmpark Babelsberg

Gestern hatten wir uns fast spontan dazu entschieden, in den Filmpark Babelsberg zu fahren.
Das letzte Mal war ja nun schon einige Jährchen her und Kind 2.0 kannte das ja auch noch nicht.
Also sind wir, wie immer später, als geplant, hier aufgebrochen und dahin gefahren.

Ich sehe ja ein, dass die Unterhaltung eines solchen Parks Geld kostet, kann mich aber immer noch nicht an die überall vorherrschenden Eintrittspreise gewöhnen. Für vier Leute kostete der günstigste Eintritt dann auch 60 €. Finde ich, ehrlich gesagt, zuviel für einen Ausflug mit der Familie, bei dem ja noch diverse Ausgaben für Essen und Süßkram dazukommen.
Aber egal, man will ja auch schließlich etwas in den Ferien unternehmen.

Und so konnte man recht viel gucken und bestaunen. Die Große ist jetzt fast GZSZ-Fan, weil sie mal in den Kulissen der Serie wandeln durfte. Und die Kleine fand es sicher dort auch ganz nett. Zumindest der Spielplatz hat ihr gefallen. Im 4D-Kino hatte ich zu tun, sie festzuhalten, damit sie nicht durch die Gegend geschleudert wird. Spaß hat es ihr trotzdem gemacht und die Begeisterung war ihr anzusehen.
Genauso wie der Krach und die Show bei der Stuntshow im „Vulkan“. Das ist sehenswert und eigentlich was für die ganze Familie.
Verblüfft war ich, als in der halben Stunde vor Showbeginn die Zeit durch den Strausberger Fanfarenzug ausgefüllt wurde. Mit allem rechnet man ja, nur nicht damit, dass man dort im Vulkan auf den Fanfarenzug aus der Heimatstadt trifft.
Die haben jedenfalls ordentlich gespielt und entsprechend Beifall bekommen. Und vor so einer Kulisse zu spielen, passiert denen sicherlich nicht alle Tage.


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Taschenlampe für Profis und „Normalos“

[Trigami-Review]

Auch ich durfte mal wieder testen. Und zwar eine Taschenlampe.

Taschenlampen hatte ich ja schon viele. Die alle irgendwann in der Tonne lagen, da die Kinder hier irgendwie Taschenlampenfetischisten sind. Die Dinger werden mit nach draußen geschleppt und dort irgendwo verbuddelt. Wenn ich sie dann wiederfinde, dann sind sie in der Regel kaputt.

Bei dem Testexemplar, dass ich zugesandt bekommen habe, werde ich besser aufpassen.

Denn da bin ich schon von der Lichtleistung beeindruckt. Zumal das Licht einer einzelnen LED entspringt. Und die Reflektorlinse verstärkt dann noch mal die Power.
Bei der Lampe handelt es sich um eine multifunktionale Taschenlampe, die eine einfache Bedienung aufweist. Wenn man die Bedienungsanleitung  gelesen hat.

Als echter Mann verzichtet man ja in der Regel auf das Lesen der Anleitung und probiert einfach drauf los. So hatte ich dann auch eine ganze Weile zu tun, um dahinterzukommen, wie das Fokussiersystem funktioniert. Arretierung lösen und schieben – darauf bin ich einfach nicht gekommen.

Aber auch die weiteren Eigenschaften dieser konfigurierbaren Taschenlampe erschließen sich nicht auf Anhieb. Da hilft dann wirklich ein Blick in die Bedienungsanleitung.

Hier mal ein kurzes Video:

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